Aktuelles  Aktuelles
Licht  presse  Presse
Zusammenhalt  zonta  Zonta
gemeinsam tragen  projekte  Projekte
Obdach & Schutz  events  Fotos & Events 
integer & vertrauenswürdig  vorstand  Kontakt
Bussen  oberschwaben  Club
 Oberschwaben 

Die Wellküren am 25.Februar im Kulturhaus Laupheim


1102Wellkueren

„Beste Schwestern “

Die „Wellküren“ traktieren im Kulturhaus kabarettistisch Frauenquote und Geburtenrate. Freches bayrisches Kabarett und traditionelle Stubnmusi haben die drei Well-Schwestern Burgi, Bärbi und Moni am Freitag auf die Kulturhausbühne gebracht.

Auf Einladung des Zonta-Clubs Oberschwaben entfesselten die drei „Wellküren“ vor ausverkauftem Saal ihre geballte Frauenpower.

Der Reinerlös der Veranstaltung fließt an das Projekt „Wellcome“ der Familienbildungsstätte Biberach, das junge Mütter in der ersten Zeit nach der Entbindung unterstützt.

Nicht zufällig sind Zonta und die„Wellküren“ zusammengekommen, verfolgen sie doch ein gemeinsames Ziel: die Stellung der Frau in vielerlei Hinsicht zu verbessern.

Das bayrische Damen-Trio zeigt in seinem aktuellen Programm „Beste Schwestern“ einen Weg auf: 100 Prozent Frauenquote in Politik und Gesellschaft, und quasi nebenbei wird Bayern gerettet.
Dazu gründen sie eigens die einzig wahre „Schwesterpartei“. Trocken wie ein Parteitag wird die Sache aber keinesfalls. Der Einsatz eines urbayrischen Mediums, der Stubnmusi, verhindert Derartiges .
Die Drei und ihre elf Geschwister – drei Brüder sind als „Biermösl Blosn“ ebenfalls kabarettistisch unterwegs– haben als Kinder alle mindestens ein Instrument gelernt. Auch an diesem Abend ziehen sie alle Register:
Klassisch- zurückhaltend mit Harfe, Gitarre und Hackbrett oder aber drauflos polternd mit dem „schweren Blech“ Tuba, Saxophon und Posaune, begleiten sie ihre wortgewaltigen Ausbrüche zu Politik, Kirche, Familie und der Beziehung zwischen Mann und Frau.

Der Rat der familienerfahrenen Well-Schwestern zur Steigerung der deutschen Geburtenrate: „präkoitives Handeln“. Dazu gehören die Abschaffung von Single-Wohnungen, die Einführung von Fensterln als Schulfach und des Feiertags Mariä Empfängnis.
Moni, die ihre Schwestern in Grund und Boden redet, will für das Amt der bayrischen Ministerpräsidentin kandidieren: „des bissl Kabinett geht neab’m Kochen“.

Eine Familie sei eh wie eine Koalition: „oiner schafft a, dr andere halt ’s Maul!“ Alles Übrige sei eine Frage der Organisation: „bei von der Leyens geht’s doch a!“
Dass sie sich mit ihrem Einsatz nicht auf ihre bayrische Heimat beschränken, beweisen die „Wellküren“ mit ihrem „Life-irgendwas“-
Projekt, für das sie Power-Frauen wie Hilary Clinton, Madonna und Amy Winehouse – „jo, dia sauft nimmer“ – engagieren wollen, dessen
Zweck allerdings etwas unklar bleibt.
Immer wieder beziehen sie das Publikum in ihr Programm mit ein, etwa um mit dem gemeinsam gesungenen Depressions- Jodler
„Mei o mei“ beim Eurovision Song Contest gegen Lena anzutreten. Nicht nur dafür gibt es am Schluss ordentlich Applaus.

Quelle: SZ 28.2.11 Diana Hofmann

……mehr Bilder in der Fotogalerie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

 

 



Datenschutzerklärung